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Art. 418a-418v OR. Der Agenturvertrag

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Art. 418a-418v OR. Der Agenturvertrag

Band V/2f
3., völlig neu bearbeitete Auflage
Zürich
2000
245 Seiten
978-3-7255-4151-5
Buch (Gebunden)
CHF128.00
Lieferbar
Vorrätig inZürich

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Am 4. Februar 1946 trat das Bundesgesetz über den Agenturvertrag in Kraft. Der Gesetzgeber integrierte dieses «Bundesgesetz» gleichzeitig als Art. 418a–418v in das bestehende Obligationenrecht, den 5. Teil des schweizerischen Zivilgesetzbuches. Im Rahmen des «Zürcher Kommentars» hatten Bundesrichter Dr. Hugo Oser, der inzwischen verstorben war, und Dr. Wilhelm Schönenberger, Professor an der Universität Freiburg, den Kommentar zu den Art. 184–418 OR 1936 in zweiter Auflage herausgegeben. Deren Fortsetzung (Art. 419–529 OR) erschien 1945 ebenfalls in zweiter Auflage und somit vor dem Erlass des Bundesgesetzes über den Agenturvertrag, der folglich, obwohl Bestandteil des Besonderen Teils des OR, im «Zürcher Kommentar» bisher nie behandelt worden ist.Am 18. Dezember 1986 erliess der europäische Rat die Richtlinie zur Koordinierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die selbständigen Handelsvertreter (ABl. Nr. L 382/17), was naturgemäss zu einer Harmonisierung dieser Vorschriften in den entsprechenden Gesetzen bzw. Gesetzbüchern der Mitgliedstaaten geführt hat. Andererseits trat die Verordnung des Rates über die Anwendung von Art. 81 Abs. 3 des EG-Vertrages auf Gruppen von Vereinbarungen und aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen auf den 1. Juni 2000 in Kraft. Diese befasst sich zwar mit dem Alleinvertreter und nicht mit dem Agenten im eigentlichen Sinn. Die Abgrenzung zwischen diesen beiden Vertragstypen ist aber Gegenstand dieser Kommentierung. Es ist daher folgerichtig, diese beiden EG-Erlasse mitzuberücksichtigen. Da die entsprechenden Bestimmungen des deutschen Handelsgesetzbuches Vorbilder der schweizerischen Regelungen waren, wird rechtsvergleichend auf sie besonders hingewiesen.Entgegen den Prognosen ihrer Kritiker hat die gesetzliche Regelung des Agenturvertrages eine derartige Bedeutung angenommen, dass man heute davon ausgehen kann, dass die Mehrheit der Staaten eine solche gesetzliche Regelung kennt, was die Bedeutung dieses Vertragstypus im heutigen Wirtschaftsleben zur Genüge offenbart. Allerdings – und dies muss hier vorausgeschickt werden – lässt sich der Agenturvertrag nur schlecht in einen der klassischen Vertragstypen Auftrag oder Arbeitsvertrag einordnen. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Zwitter. Im Zentrum der gesetzlichen Regelungen steht die «Kundschaftsentschädigung», die selbst, wie übrigens der Agenturvertrag insgesamt, dogmatisch kaum zu fassen ist. Der «Agenturvertrag» und der «Agent» sind viel eher Kinder der Handelspraxis, und die Handelspraxis ist kaum je die Frucht rechtsdogmatischer Denkarbeit.

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Details

TitelArt. 418a-418v OR. Der Agenturvertrag
UntertitelBand V/2f
ISBN/ISSN978-3-7255-4151-5
SpracheDeutsch
Produkt- und EinbandartBuch (Gebunden)
Seiten245 Seiten
PreisCHF128.00
Auflage3., völlig neu bearbeitete Auflage
Ort, Datum
Zürich
2000
VerfügbarkeitLieferbar
BibliotheksoftwareBibliomaker
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