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Tatort - Hauch des Todes

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Tatort: Hauch des Todes

Lena Odenthal und die Belehrungspflichten nach neuer Schweizer StPO

Lena Odenthal ist gerade beim Joggen, als sie zu einer Leiche gerufen wird: Die Polizei hat im Hafen von Ludwigshafen eine an einem Kranseil kopfüber aufgehängte, in Plastikfolie eingewickelte nackte Frauenleiche gefunden. Frau Odenthal ist sofort klar, dass hier ein Serientäter beweisen will, zu was er fähig ist. Schon wenige Stunden später kriegt Kommissar Kopper einen Anruf, in dem ihm die Identität der Leiche, einer Opernsängerin aus Mannheim, mitgeteilt wird. Was die Zuschauer leider nicht erfahren: Wer war der Anrufer? Wer hatte die nackte Leiche so rasch identifiziert? Hatte sie ihre Sozialversicherungs-Nummer auf dem Oberarm tätowiert? Oder deponierte sie vorsorglich für den Fall des gewaltsamen Ablebens ihr Zahnschema in allen rechtsmedizinischen Instituten Deutschlands?

Jedenfalls findet Kommissarin Odenthal rasch heraus, dass die Opernsängerin kurz vor ihrem Tod Streit mit ihrem Freund, einem (man kennt den bisweilen seltsamen Geschmack von Künstlerinnen) wegen Vergewaltigung vorbestraften Siloarbeiter hatte. Lena Odenthal schickt ihm natürlich keine Vorladung, sondern sucht ihn am Arbeitsplatz im Hafen auf, denn der Krimi soll ja nicht immer in den wenig telegenen Räumen der Kripo spielen.

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Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Mario Kopper (Andreas Hoppe) bei der Arbeit. Copyright: ARD